Hallo, ich bin Andreas. Ich lebe in Syke, in der Nähe von Bremen – zusammen mit meinen Katzen Milo und Luna, die inzwischen auch schon den ein oder anderen Wochenbeitrag mitgeprägt haben.
Zehn Jahre lang habe ich Hochzeiten fotografiert, die letzte im Sommer 2025. Danach habe ich erstmal ein paar Monate Pause von der Fotografie gebraucht – bis die Lust zurückkam, weiter genau hinzuschauen, nur eben nicht mehr an den großen Tagen, sondern an den gewöhnlichen dazwischen.
Was mich an der Fotografie reizt, ist vor allem das Erinnern – und zwar nicht nur an die Menschen, die ich getroffen habe, oder den Sonnenuntergang, der gerade perfekt war. Mindestens genauso wichtig ist alles drumherum: wie es sich angefühlt hat, wie es gerochen hat, wie das Essen geschmeckt hat, das gerade auf dem Teller lag. Erst dieses Geflecht aus Kleinigkeiten macht aus einem Bild eine runde Erinnerung statt nur eines Fakts – vielleicht auch, weil ich selbst nicht besonders gut im Erinnern bin und die Kamera da ein bisschen nachhilft. Inszeniert ist bei mir dabei nichts: Ein Schnappschuss ist für mich mindestens so gut wie ein gestelltes Foto, oft sogar besser. Fotos müssen nicht perfekt sein. Das Leben ist es schließlich auch nicht.
Daraus ist 52malsieben geworden – mein Jahresprojekt, mehr dazu auf der Startseite.
Fünf Dinge über mich, die vielleicht nicht jeder weiß:
- Ich habe Höhenangst – und bin trotzdem schon mal mit einem Heißluftballon gefahren. Es war schön – aber wiederholen würde ich es auch nicht unbedingt.
- Ganz altersgemäß habe ich Sauerteigbrot und Kaffee aus der Siebträgermaschine für mich entdeckt. Davon abgesehen koche, backe und esse ich einfach unglaublich gern.
- Ich liebe die Hörspiele der drei Fragezeichen – höre sie am liebsten beim Kochen, beim Autofahren oder zum Einschlafen, wenn ich krank bin. Die begleiten mich schon mein ganzes Leben.
- Ich mag die Abwechslung: mal lange Gespräche mit Freunden oder gemeinsames Kochen, mal bewusst allein unterwegs – im Wald, allein im Kino, oder zuhause mit Puzzle, Musik und ausreichend Schlaf.
- Mein Lieblingsfilm ist „Perfect Days“ von Wim Wenders. Ich liebe das Gefühl, das der Film vermittelt: ein sehr minimalistisches Leben – und vielleicht gerade deshalb ein zufriedenes.